Nach Hells Angels-Schießerei

LKA sieht keine Hinweise auf Rocker-Krieg

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Frankfurt - Das LKA hat die Ermittlungen zur Hells-Angels-Schießerei in Frankfurt übernommen. Die Beamten sehen keine Hinweise auf weitere Auseinandersetzungen. 

Nach der Hells-Angels-Schießerei mitten in Frankfurt und angesichts der anhaltenden Fehde rivalisierender Rockergangs hat das hessische Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Es seien bereits „umfangreiche polizeiliche Maßnahmen“ eingeleitet worden, um ein weiteres Aufeinandertreffen im Rocker-Milieu zu verhindern, teilte das LKA heute Morgen mit. Details nannte es nicht. Es gebe bislang aber auch keine Hinweise auf größere Auseinandersetzungen in der Szene.

Zuletzt hatten Schüsse unter Hells-Angels-Mitgliedern am Rand des Frankfurter Bahnhofsviertels für Aufsehen gesorgt. Die Kontrahenten gehörten den Hells Angels an, sie sind nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft Mitglieder zweier unterschiedlicher Gruppen der Rocker-Vereinigung, sogenannter Charter aus Gießen und vermutlich aus Frankfurt. Zwei Frankfurter Charter hatte das hessische Innenministerium 2011 verboten. Nach der Schießerei mit mehreren Verletzten hatten die Rocker eine traditionelle Rocker-Fahrt durch Frankfurt abgesagt.

Hells Angels werden immer wieder mit Straftaten wie Schutzgelderpressung, Drogen-, Waffen- und Menschenhandel in Verbindung gebracht. Im Frankfurter Rotlichtviertel arbeiten Mitglieder der Gruppe unter anderem als Bordellbetreiber, Wirtschafter oder Türsteher.

dpa

Quelle: op-online.de

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