Bundesverwaltungsgericht weist Beschwerde zurück

Hells Angels Verbot bleibt bestehen

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Leipzig/Wiesbaden - Die Hells Angels bleiben in Frankfurt verboten. Das bestätigte das Bundesverwaltungsgericht heute.

Das Verbot zweier Frankfurter Ortsgruppen der Hells Angels bleibt bestehen. Das Bundesverwaltungsgericht hat in letzter Instanz eine Beschwerde der Rocker zurückgewiesen, die sich gegen das im Jahr 2011 verhängte Verbot richtete, wie eine Sprecherin heute bestätigte. Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) sagte, damit habe sich das Vorgehen bewährt, erstmals schwere Straftaten einzelner Mitglieder der gesamten Rockergruppe zuzurechnen.

Im März hatte bereits der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel das Verbot bestätigt. Eine Revisionsmöglichkeit ließ der VGH nicht zu, wogegen der Anwalt der Hells Angels Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegte - und nun scheiterte. Die Hells Angels gelten als mächtigster und mitgliederstärkster Rockerclub der Welt, sie sind zumeist in lokalen Vereinen organisiert. Gruppen der "Höllenengel" sind auch schon in anderen Bundesländern verboten worden.

Großdurchsuchung bei Berliner Hells Angels

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dpa

Quelle: op-online.de

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