Opernquartier erwacht aus Dornröschenschlaf

Heraus aus dem Schatten der Goethestraße

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Das „ma/ro“ soll das Portal zum Opernquartier bilden.

Frankfurt - Das Viertel ist zentral gelegen und fristete bisher doch ein Schattendasein. Der Glanz der Luxusmeile Goethestraße überstrahlte lange Zeit die Gässchen und Straßen in Richtung Neue Mainzer Straße.

Doch die Zeit des Dornröschenschlafs ist vorbei: Das Opernquartier genannte Areal zwischen Goethestraße und Junghofstraße entwickelt sich gewaltig, was auch an einer regen Bautätigkeit festzumachen ist. Jüngstes Beispiel ist der bevorstehende Neubau eines Büro- und Geschäftshauses mit dem Namen „ma|ro“, das demnächst an der Neuen Mainzer Straße 74-80/Ecke Neue Rothofstraße errichtet wird und ein neuer Anziehungspunkt für das Quartier sein soll. Das erhoffen sich zumindest die Investoren Groß & Partner sowie Peakside Capital, die das Projekt im Joint Venture entwickeln.

Wie die Investoren gestern in Frankfurt mitteilten, werden auf dem Grundstück derzeit zwei leerstehende Gebäude abgerissen, in denen früher die BHF-Bank ihren Sitz hatte. Nach einem Entwurf des Berliner Architektenbüros Eike Becker sollen an dieser Stelle dann bis Ende 2015 zwei siebengeschossige Eckgebäude zu beiden Seiten der Neuen Rothofstraße ein Portal formen und so dazu beitragen, dass sich die Goethestraße natürlich erweitert.

Nachhaltiger Bau mit strengem Umweltstandard

Wie die Entwickler weiter mitteilten wird das „ma|ro“ genannte Ensemble nachhaltig gebaut und nach dem strengen Umweltstandard „LEED Gold“ zertifiziert. Die beiden Gebäude bieten 6560 Quadratmeter beziehungsweise 5750 Quadratmeter Nutzfläche und sollen hochwertigen Büroraum und großzügige Ladenflächen für Marken aus dem Luxussegment schaffen. Gerade hier wollen die Entwickler gegenüber den Angeboten auf der Goethestraße punkten. Seien dort die Läden verhältnismäßig klein geschnitten, biete das „ma|ro“ große Schaufensterfronten über zwei Etagen sowie außergewöhnliche Deckenhöhen von bis zu fünf Metern.

Bis zu neun Läden könnten sich auf insgesamt 3730 Quadratmetern präsentieren. Im Erdgeschoss der Hausnummer 74 soll außerdem Gastronomie inklusive großer Terrasse untergebracht werden. Zusammen mit dem Neubau Luginsland dürfte hier ein neuer Rundlauf für Schaufenster-Flaneure geschaffen werden: von der Goethestraße über Luginsland, Neue Rothofstraße, Neue Mainzer Straße wieder zur Goethestraße.

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cnn

Quelle: op-online.de

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