Protest gegen „gezielte Aufwertung“

Heroin-Kunstaktion im Bahnhofsviertel abgesagt

Frankfurt - Die umstrittene Kunstaktion, bei der sich eine Person öffentlich Heroin spritzen wollte, ist abgesagt. Als Gründe gibt der Veranstalter, die „Galerie P“, die überhitzte Berichterstattung und den Druck der Stadtpolitik an.

Für Aufsehen sorgte die geplante Kunst-Aktion der „Frankfurter Hauptschule“, bei der sich „eine Person in einer Galerie im Bahnhofsviertel vor Publikum live einen Schuss setzen“ wollte. Die Künstlergruppe wollte damit „gegen eine gezielte Aufwertung des Frankfurter Bahnhofsviertels“ protestieren. Nun ist die fürs Wochenende geplante Performance von der „Galerie P“, abgesagt worden.

Wie die „hessenschau“ berichtet, begründete die Galerie dies mit der überhitzten Berichterstattung und dem daraus entstandenen Drucks durch die Stadtpolitik. Zuletzt hatte das Kulturamt die Förderung in Höhe von 800 Euro wieder zurückgezogen. Die Künstlergruppe selbst bedauert die Absage und kündigte an, auf die Entwicklungen reagieren zu wollen. (wac)

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Quelle: op-online.de

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