Hessen

Rückgang bei Einbürgerungen

Wiesbaden - Im vergangenen Jahr haben deutlich weniger Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt als die Jahre zuvor. Das hat das Statistische Landesamt in Wiesbaden heute mitgeteilt.

Die Zahl der Einbürgerungen in Hessen ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Rund 12.900 Menschen aus dem Ausland erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft. Das waren sieben Prozent weniger als 2010, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden heute berichtete. Es ist der zweitniedrigste Wert seit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 1999. Vor allem jüngere Ausländer lassen sich einbürgern - fast 70 Prozent waren unter 35 Jahren.

Mit 4000 Eingebürgerten stellten die Türken die mit Abstand größte Gruppe. Es folgten Marokkaner und Afghanen (jeweils rund 700) sowie Zugewanderte aus Pakistan (rund 500) und dem Iran (400). Rund 1800 Eingebürgerte kamen aus der EU, 400 davon aus Polen.

dpa

Quelle: op-online.de

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