In Hessen sind viele Stellen frei

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Pflegekräfte haben in Hessen beste Jobaussichten. Denn egal ob in Krankenhäusern oder Altenheimen, in Rehabilitationskliniken oder in der ambulanten Pflege - überall herrscht akuter Mangel an gut ausgebildeten Kräften.

Offenbach (ad.) ‐ Pflegekräfte haben in Hessen beste Jobaussichten. Denn egal ob in Krankenhäusern oder Altenheimen, in Rehabilitationskliniken oder in der ambulanten Pflege - überall herrscht akuter Mangel an gut ausgebildeten Kräften.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt. Dieser sogenannte „Hessische Pflegemonitor“ wird alle zwei Jahre im Auftrag des Wiesbadener Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit erstellt. 2008 waren laut Pflegemonitor insgesamt 564 Arbeitsplätze als Altenpfleger und 2.167 als Gesundheits- und Krankenpfleger in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie in den Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken unbesetzt. Betroffen war vor allem das Rhein-Main-Gebiet. Der zuständige Minister Jürgen Banzer (CDU) urteilte: „Der Fachkräftemangel hat zur Folge, dass in den verschiedenen Versorgungssektoren teilweise erhebliche Probleme bestehen, offene Stellen mit passenden Bewerbern zu besetzen.“ Und es wird noch dramatischer: Die Schätzungen des Pflegemonitors gehen davon aus, das bis zum Jahr 2020 fast 2900 Altenpfleger und etwa 2 250 Gesundheits- und Krankenpflegekräfte mehr benötigt werden, in Vollzeit wohlgemerkt.

Weitere Ergebnisse des Pflegemonitors:

  • Die Teilzeitbeschäftigung wird in allen Bereichen ausgeweitet.
  • Die Nachfrage nach Pflegekräften war im Jahr 2008 fast doppelt so hoch wie 2006. Insbesondere bei den Pflegefachkräften mit staatlich anerkanntem Weiterbildungsabschluss oder mit Zusatzqualifikationen hat die Nachfrage stark zugenommen.
  • 2008 wurden am häufigsten ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Altenpfleger gesucht.

Quelle: op-online.de

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