Schäfer Gümbel zu Koalitionsverhandlungen:

„Wird keine unmittelbaren Auswirkungen haben“

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Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel

Wiesbaden - Thorsten Schäfer-Gümbel denkt nicht, dass die Koalitionsverhandlungen in Berlin die Regierungsbildung auf Landesebene beeinträchtigen werden. Doch schwarz-rot hätte für das Bundesland sicher Vorteile, so der hessische SPD-Chef.

Bei der Suche nach einer Regierung in Hessen bleibt für die SPD weiter alles offen. Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel bekräftigte am Montag in Wiesbaden, die am Mittwoch anlaufenden schwarz-roten Koalitionsgespräche im Bund hätten für Hessen nichts zu bedeuten. „Es wird keine unmittelbaren Auswirkungen haben.“

Hessens SPD-Chef, der beim Bundesparteitag Mitte November in Leipzig stellvertretender Bundesparteichef werden soll, gehört der Verhandlungskommission in Berlin an. Dabei trifft er auf Hessens Regierungschef Volker Bouffier, der auf Seiten der Union mitverhandelt.

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Finanziell gesehen könnten die Koalitionsgespräche aber Auswirkungen auf Hessen haben, sagte Schäfer-Gümbel. Die SPD werde auf neue Grundlagen in den Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern dringen. Dies könnte auch Hessen neue Spielräume eröffnen. Am Sonntag hatte ein SPD-Konvent mit großer Mehrheit den Weg für Koalitionsverhandlungen mit der CDU auf Bundesebene frei gemacht.

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dpa

Quelle: op-online.de

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