Millionen für den Wohnungsbau

Wiesbaden - Im Kampf gegen den Wohnungsmangel in vielen Teilen Hessens will die Landesregierung in den kommenden Jahren 300 Millionen Euro zusätzlich in den Wohnungsbau stecken.

Dafür sollen unter anderem 1000 Sozialwohnungen und 2000 Wohnplätze für Studenten entstehen, 2000 Mietwohnungen sollen modernisiert werden.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum gerade im Rhein-Main-Gebiet spielte schon bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl eine Rolle und ist auch Thema im Landtagswahlkampf. Deshalb stellten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) gestern in Wiesbaden ein auf mehrere Jahre angelegtes Sonderprogramm vor. „Wir wollen auch in Zukunft dafür Sorge tragen, dass den Menschen in Hessen insbesondere in den Ballungsgebieten bezahlbarer Wohnraum in ausreichendem Maße zur Verfügung steht“, sagte Bouffier.

Zur Hälfte Landesmittel

Bislang gibt Hessen jährlich 62 Millionen Euro für Wohnungsbau aus. Die zusätzlichen 300 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre sind zur Hälfte Landesmittel, weitere 150 Millionen Euro sollen vom Bund kommen. Das Land nimmt etwa 110 Millionen Euro aus einem Sondervermögen, das sich aus den Rückzahlungen früherer Wohnungsbaukredite speist. In diesem Jahr sollen für fünf Millionen Euro aus dem Landeshaushalt Belegungsrechte für Sozialwohnungen gekauft werden. dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare