Neue FDP-Führung kristallisiert sich heraus

„Keine Hängepartie“

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Der FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn

Wiesbaden - Wenige Tage vor einem Parteitag scheint die neue Führung der gebeutelten Hessen-FDP weitgehend zu stehen. Der bisherige Wirtschaftsminister Florian Rentsch solle ab Januar die Fraktion führen, sagte der scheidende Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn.

Am Samstag will ein FDP-Landesparteitag die Wahlpleite aufarbeiten. Ein neuer Vorstand soll allerdings erst am 8. Februar gewählt werden. „Mir ist klar, dass wir einen Generationswechsel vornehmen werden“, sagte Hahn, der sich als Vorsitzender zurückziehen will.

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Als neuen Parteivorsitzenden schlage er den bisherigen Bundestagsabgeordneten Stefan Ruppert (42) vor. Rentsch (38) hatte 2009 bis 2012 als Fraktionschef amtiert. Die Fraktion wird künftig nur noch 6 statt 20 Mitglieder haben. Zum hessischen FDP-Spitzenkandidaten für die Europawahl 2014 soll der Parteitag den bisherigen Landtagsabgeordneten Alexander Noll (53) nominieren. „Für Noll spricht, dass er Haushaltserfahrung hat“, sagte Hahn. Zur Neuaufstellung der Landes-FDP sagte Hahn: „Die Hessen-FDP hat bisher keine Hängepartie gehabt, und sie wird auch keine Hängepartie haben.“

Freude und Frust - Hessenwahl in Bildern

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dpa

Quelle: op-online.de

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