Hessische Jugendliche trinken und rauchen weniger

Frankfurt - Hessens Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren greifen immer seltener zur Kippe oder Bierflasche. Allerdings konsumieren Jugendliche aus sozial schwachen Familien oder mit schwierigen Lebensumständen umso „exzessiver“ Suchtmittel, wie die Fachhochschule Frankfurt am Mittwoch berichtete.

Die Forscher hatten 3600 Schüler in Hessen für eine internationale Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt.

Der Anteil der 11- bis 15-Jährigen, die mindestens wöchentlich Alkohol trinken, sank danach von 17 Prozent (2002) auf zwölf Prozent in diesem Jahr. Auch beim Rauchen gibt es einen erfreulichen Trend: Nur 5,6 Prozent der Schüler rauchen noch täglich. 2002 waren es 12,7 Prozent. Als bedenklich werteten die Experten die Entwicklung bei den Geschlechtern. Jungen konsumierten zwar nach wie vor mehr Alkohol, Mädchen holten aber stetig auf.

Insgesamt bezeichneten 85 Prozent der hessischen Jugendlichen ihren Gesundheitszustand als „gut“ oder „ausgezeichnet“. Das sei der niedrigste Wert im Vergleich zu den vorherigen Befragungen. Das Land Hessen nimmt seit 2002 an der WHO-Studie teil.

dpa

Quelle: op-online.de

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