Schlechte Noten fürs Ministerium

Behörde verrechnet sich bei Abischnitt

Wiesbaden - Ausgerechnet im Kultusministerium mangelt es an Rechenkünsten: Die hessische Behörde hat sich beim Notendurchschnitt des Abiturjahrgangs 2012 verrechnet.  

Ende Juli hatte das Ministerium noch stolz verkündet, dass sich der Notendurchschnitt des Abiturjahrgangs 2012 auf 2,37 verbessert habe. Heute musste die Behörde zugeben: falsch gerechnet. Der Notendurchschnitt habe tatsächlich so hoch wie 2011 gelegen, also bei 2,43. Grund für den Rechenfehler: Ursprünglich waren die addierten Noten durch die Zahl aller Prüflinge - also auch der durchgefallenen - geteilt worden.

Schwierigkeiten mit der Mathematik und dem Abitur hatte das Ministerium schon einmal 2009. Damals gab es Fehler in den Mathe-Aufgaben für die schriftliche Prüfung - unter anderem fehlte ein Minuszeichen und der Verweis auf eine Variable. Die Prüflinge durften die Arbeit freiwillig nachschreiben.

dpa

Quelle: op-online.de

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