Hitler-Bild im Hotel bleibt ohne Folgen

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Ein Hitler-Bild in Hotel in Bad Vilbel bleibt ohne juristische Folgen.

Frankfurt - Ein großes Hitler-Bild in seinem Haus bleibt für den Besitzer einer Hotelpension in Bad Vilbel ohne juristische Folgen.

Das Amtsgericht Frankfurt stellte heute das Strafverfahren ein. Der Angeklagte konnte vor Gericht nachweisen, dass das Bild Adolf Hitlers in einem seiner Privaträume hing und für die Pensionsgäste normalerweise nicht sichtbar war. Auf das Bild, ein billiger Computerausdruck, verzichtete der Angeklagte und das Gericht zog es ein. Der Angeklagte hatte einem ihm unbekannten Mann ausnahmsweise einen seiner privaten Schlafräume überlassen, weil die drei regulären Pensionszimmer bereits belegt waren und der Mann offenbar dringend auf eine Unterkunft angewiesen war.

Als der Gast das Hitler-Porträt bemerkte, benachrichtigte er umgehend die Polizei, die es beschlagnahmte. Zur Herkunft des Bildes sagte der Pensionsbesitzer, ein Bekannter habe es ihm geschenkt, „weil er von meinen eigenen familiären Wurzeln in Österreich wusste“. In der eigenen Wohnung könne jeder aufhängen was er wolle, so die Amtsrichterin.

dpa

Quelle: op-online.de

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