Brand in Frankfurt

Feuer in Hochhaus: 40-Jähriger festgenommen

Frankfurt - In der Frankfurter Innenstadt bricht ein Feuer in einem Hochhaus in der Mainzer Landstraße aus. Die Feuerwehr rettet 20 Menschen aus den Flammen, einige Personen erleiden Rauchvergiftungen.

Die Feuerwehr hat 20 Menschen aus einem brennenden achtgeschossigen Frankfurter Wohnhaus gerettet. Sechs von ihnen wurden in der Nacht mit Rauchgasvergiftungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, wie ein Feuerwehrsprecher am Morgen sagte. Zwei von ihnen habe das Rauchgas schwerer verletzt.

Das Feuer war aus zunächst unbekannter Ursache in einer Wohnung in der dritten Etage ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr seien Flammen aus zwei Fenstern auf der Rückseite des Gebäudes geschlagen. "Das Feuer konnte aber schnell unter Kontrolle gebracht werden", berichtete der Sprecher.

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Insgesamt seien in dem Gebäude 44 Menschen gemeldet, sagte eine Polizeisprecherin. Es wurde stark verraucht und musste komplett geräumt werden. Die Stadt Frankfurt kümmere sich um eine Unterbringung der Bewohner. Ein 40 Jahre alter Bewohner, der unter den Verletzten ist, wurde festgenommen. Ob das Feuer absichtlich gelegt wurde oder versehentlich entstand, ist nicht bekannt. Der Mann, in dessen Ein-Zimmer-Wohnung der Brand ausbrach, schweige in den Vernehmungen, sagte ein Polizeisprecher. Die Brandursachenermittlung habe ergeben, dass kein technischer Defekt vorlag.

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(dpa)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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