„Junge Visitenkarte“

Hochhaus „T8“ an der Taunusanlage im Rohbau fertig

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Auf 68 Meter Höhe reckt sich der Gebäudekomplex des „T8“ an der Taunusanlage in Frankfurt. Der Rohbau ist fertig.

Frankfurt - Unter dem Namen „Taunusanlage 8“ („T8“) baut eine Tochter der Credit Suisse seit Herbst 2013 an eben jener Adresse im Frankfurter Bankenviertel ein neues Hochhaus-Ensemble. Von Jens Dörr 

Es soll mit einer „zeitlosen“ Architektur und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten, vor allem aber auch wegen seiner exponierten Lage nahe einer der größten Grünflächen der Innenstadt ein „Hotspot“ am Finanzplatz werden. Nun wurde auf dem Rohbau Richtfest gefeiert. Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) war unter den 300 geladenen Gästen. Fast überschwänglich bezeichnete Feldmann das nun vor dem Innenausbau stehende, H-förmige Gebäude als „eine der jungen Visitenkarten Frankfurts“. „T8“ versinnbildliche, was Frankfurt auszeichne: „Modernität, Dynamik und Wandel.“ Feldmann prognostizierte, das Projekt werde „die Zukunft der Taunusanlage neu definieren und zu einem weiteren Anziehungspunkt des Bankenviertels werden“.

Nach Angaben von Jürgen Reißfelder, Managing Director der Credit Suisse Asset Management, betragen die Kosten für den Neubau - inklusive jener für den Abriss des vorherigen Gebäudes - rund 100 Millionen Euro. Auf dem H-förmigen Grundriss, der auf einen Entwurf der Architekturbüros Prof. Fritz Novotny (Offenbach) und msm meyer schmitz-morkramer (Frankfurt) zurückgeht, wurde seit der Grundstein-Legung Anfang 2014 der 68 Meter hohe Rohbau hochgezogen. Insgesamt entstehen in dem Gebäudeensemble 28 680 Quadratmeter Bürofläche. Das Gebäude erhält eine helle Naturstein-Fassade und eine fünfgeschossige, überdachte Glaslobby. Baulich zeichnet es sich durch teilbare Büroflächen auch für Kleinmieter sowie durch Einzel- und Kombibüros aus und bietet zudem sogenannte „Open-Space“-Lösungen, bei denen ein Mitarbeiter nicht an einen bestimmten Platz im Gebäude gebunden ist.

Der Hauptmieter des Hochhauses steht bereits fest: Die internationale Wirtschaftskanzlei Linklaters unterzeichnete bereits zum Baustart einen „langfristigen Vertrag“ über rund 9000 Quadratmeter Bürofläche und wird damit etwa ein Drittel der Gesamtfläche im „T8“ einnehmen. Das Unternehmen will im zweiten Quartal 2016 einziehen. Mit weiteren Mietinteressenten wird nach Angaben der Credit Suisse Asset Management noch verhandelt.

Quelle: op-online.de

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