Hochschulen erwarten neuen Studenten-Rekord

Frankfurt - An den Hochschulen in Hessen wird zum Sommersemester ein neuer Studenten-Rekord erwartet. Allein an den fünf Universitäten des Landes werden voraussichtlich fast 137.000 Studierende eingeschrieben sein.

Dies ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa an den zehn staatlichen Hochschulen. Das wären ungefähr 10.000 mehr als vor einem Jahr. Das Semester an den Unis beginnt am heutigen Montag.

Die größte staatliche Hochschule des Landes, die Goethe-Universität in Frankfurt, rechnet nach eigenen Angaben mit insgesamt rund 42.000 Studenten - im Sommersemester 2012 waren es dem Statistischen Landesamt zufolge etwa 2500 weniger. An der Justus-Liebig-Universität in Gießen studieren jetzt voraussichtlich etwa 26.000 junge Menschen, etwa 2800 mehr als vor Jahresfrist. Kaum weniger erwartet die Technische Universität Darmstadt mit ungefähr 25.000 Studenten, ein Plus von etwa 2300. Die Philipps-Universität in Marburg geht von knapp 23.000 Studenten aus, 1600 mehr. An der Uni Kassel werden ersten Erhebungen zufolge insgesamt mehr als 21.000 angehende Akademiker eingeschrieben sein, gut 1000 mehr.

An der größten Fachhochschule des Landes in Darmstadt sind vorläufigen Zahlen zufolge 12.311 Studierende eingeschrieben, 1190 mehr als vor einem Jahr, wie Sprecher Martin Wünderlich sagte. An der Frankfurter Hochschule ist der Anstieg nicht so stark, aber auch spürbar: 10.598 Studierende wurden gezählt, 565 mehr als vor Jahresfrist, wie eine Sprecherin berichtete. An der Technischen Hochschule Mittelhessen studieren im neuen Semester 13.644 junge Leute - etwa 1100 mehr als vor einem Jahr.

An der kleinsten Hochschule des Landes, in Fulda, sind etwa 6650 Männer und Frauen eingeschrieben. Das sind rund 600 mehr als im Sommersemester 2012, wie Sprecherin Anja Mohr sagte. Zahlen zu den Erstsemestern nannte sie nicht. Dies sei auch nicht sinnvoll, weil nur ganz wenige Fachbereiche im Sommersemester Studenten aufnähmen. Die Hochschule RheinMain in Wiesbaden konnte noch keine Zahlen nennen.

dpa

Quelle: op-online.de

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