Für Schulbereich

Hochtief verkauft Tochterfirma

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Symbolbild

Offenbach/Dietzenbach - Der Baukonzern Hochtief, der Schulen in Stadt und Kreis Offenbach saniert hat und für Bauunterhaltung und Betrieb der Lehrstätten verantwortlich ist, hat seine für die Offenbacher Schulen zuständige Tochterfirma an den französischen Konzern SPIE verkauft.

Allerdings, so beteuert Firmensprecher Bernd Reuther, sei dieser Schritt entgegen einem Medienbericht ohne Auswirkungen auf die Offenbacher Schulen. „Die Verträge mit der Stadt über die Leistungen und auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter unserer früheren Tochterfirma bleiben die gleichen.“ Hochtief-PPP Solutions fungiere weiter als offizieller Projektnehmer und Ansprechpartner. Die französische Firma SPIE sei auf Dienstleistungen rund um das Gebäudemanagement spezialisiert

Die Meldung, dass 50 Prozent der Geschäftsanteile an dem Schul-Management-Projekt der Lederstadt an den Fonds Bilfinger Berger Global Infrastructure (BBGI) verkauft werden solle, sei unzutreffend. Ein Verkauf von Geschäftsanteilen an öffentlich-privaten Partnerschaften finde zwar statt, aber nicht in Offenbach. Er betreffe eine Schule in Frankfurt, eine Kaserne in Bayern und zwei Schulen in Köln. In Offenbach betrieb bisher die Tochter Hochtief Facility Management GmbH die Theodor-Heuss- und die Beethovenschule.

Aus der Region Offenbach sei ebenfalls kein PPP-Projekt beim Verkauf dabei. Hier hat der Kreis Offenbach mit Hochtief eine Projektgesellschaft gebildet, die für Hausmeisterdienste, Wartung und Reinigung verantwortlich ist.

Der Verkauf der in Offenbach tätigen Tochterfirma, so Reuther, habe keine Relevanz im Kreis. Auch aus der Kreisverwaltung gab es „Entwarnung“. „Dieses Thema betrifft unser PPP-Projekt nicht“, so Sprecherin Cordula Egenolf. In der Verwaltung gibt man sich gelassen: Bestehende Leistungsverträge seien nicht ohne weiteres veränderbar, nur weil der Vertragnehmer - also Hochtief - irgendwelche Anteile verkaufe, hieß es.

mic

Quelle: op-online.de

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