Pegelstände am Main sinken leicht

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Die Pegelstände am Main sind in der Nacht leicht gesunken.

Frankfurt/Hanau (dpa/lhe) - Nach Tagen immer neuer Höchststände entspannt sich die Situation an den hessischen Ufern:

Die Pegelstände am Main sind in der Nacht zum Montag an einigen Orten etwas gesunken. Im Frankfurter Osthafen stand das Wasser gegen 6 Uhr bei 4,56 Metern - am Vorabend waren es noch 8 Zentimeter mehr. „Der Main ist in seinem Bett geblieben“, sagte ein Polizeisprecher.

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In Hanau meinte ein Feuerwehrsprecher: „Im Moment sieht es nicht so aus, dass es dramatisch schlimmer wird. Aber wir müssen noch ein paar Tage mit dem Wasser leben.“ Nach wie vor wird aber eine zweite Hochwasserwelle erwartet. Unklar ist nach Angaben der Sprecher noch, wie schnell diese die hessischen Kommunen erreichen wird. In der Nacht kontrollierte die Frankfurter Feuerwehr die Sandsäcke und Absperrungen am Main. Am Wochenende hatten dort zahlreiche Schaulustige - ausgerüstet mit Kameras - den Einsatz der Feuerwehr erschwert.

„Nachts halten die sich ja Gott sei Dank zurück“, sagte Feuerwehrsprecher Hans-Jürgen Kohnert über die Hochwassertouristen. Derzeit harre die Feuerwehr aus, es seien ausreichend Sandsäcke auf Lager. „Wir warten erstmal ab, was da für eine Welle kommt“, sagte er. Wann die Welle Frankfurt erreiche, sei „völlig unklar“.

dpa

Quelle: op-online.de

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