Deutsche Abteilungen unter einem Dach

Zentrale von Honda jetzt in Frankfurt

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Frankfurt - Die Zentrale von Honda Deutschland hat ihr neues Quartier in der Hanauer Landstraße bezogen. Der Gebäudekomplex beherbergt nun drei Unternehmen: das Honda Center Frankfurt mit 28 Mitarbeitern, die 80-köpfige Honda Bank und nun Honda Deutschland mit 150 Mitarbeitern. Von Sabrina Kristen

Aber auch der Stadt Offenbach, in welcher der japanische Autohersteller seit 1968 ansässig war, wird nicht gänzlich der Rücken gekehrt: so sind Mitarbeiter, die bislang in der Sprendlinger Landstraße für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zuständig waren, künftig in Waldhof bei Honda R&D Europe angesiedelt. Angestellte, die sich mit europaweiten Aufgaben beschäftigten, sind inzwischen in das 2009 in Erlensee eröffnete europäische Schulungszentrum, die Honda Akademie, umgezogen.

„In der Sprendlinger Landstraße ist unsere EDV-Abteilung noch mit einigen Projekten betraut“, wie Günter Schnatz, der Geschäftsführer von Honda Deutschland, erklärt. Zwar steht das Firmengelände seit einiger Zeit zum Verkauf, jedoch müssen noch letzte Aufgaben beendet werden, ehe der Umzug in die Bankenstadt erfolgen kann.

Weltweit größter Motorenhersteller

„Unser Ziel war es, dass alle Abteilungen, die mit dem Deutschland-Geschäft betraut sind, künftig zusammen unter einem Dach agieren können“, sagt Katsushi Inoue, Präsident von Honda Deutschland. Für dieses Vorhaben hat die Honda Center GmbH bereits im Oktober 2012 die Räume des Auto- und Motorradcenters Fugel übernommen.

Der weltweit größte Motorenhersteller vertreibt nicht nur Autos und Motorräder -auch so genannte „Power Products“ sind ein wichtiger Geschäftsbereich. Darunter fallen Rasenmäher, Stromerzeuger oder Außenbordmotoren, die auch in der Hanauer Landstraße ausgestellt sind. „Ein Umzug in Frankfurts Eastside, in die umsatzstärkste Autostraße Deutschlands, verspricht viel Erfolg für Honda“, findet Ralph Haerth, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Hanauer Landstraße.

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Mit dem Ortswechsel und den umfangreichen Umbauarbeiten des neuen Standorts soll auf die rückläufigen Zulassungszahlen des japanischen Autoherstellers in den vergangenen Jahren reagiert werden. Als besonderes Prunkstück der neuen Honda-Zentrale gilt die gläserne Motorradwerkstatt. Hier erhalten Biker die Gelegenheit, die Reparatur oder Inspektion ihres Zweirads unmittelbar mitzuerleben - bequem auf eleganten Ledersesseln und dabei das Motorrad immer fest im Blick. „Das ist einmalig in ganz Deutschland. Weg vom klassischen Werkstattgefühl hin zu einem äußerst modernen Ambiente“, findet Peter Treutel-Freund, Pressesprecher von Honda.

Quelle: op-online.de

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