Illegales Hüttendorf geräumt

Frankfurt - Ein illegales Hüttendorf mit rund 25 Südosteuropäern in Frankfurt-Riederwald ist heute Morgen geräumt worden. Den rund 15 Erwachsenen, die auf dem Gelände lebten, ist ein Platzverweis erteilt worden.

Ein illegales Hüttendorf mit rund 25 Südosteuropäern in Frankfurt-Riederwald ist am Dienstagmorgen geräumt worden. „Wir haben uns kurzfristig dazu entschlossen, weil die hygienischen Verhältnisse unvorstellbar waren“, sagte Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP). Den rund 15 Erwachsenen, die auf dem Gelände lebten, sei ein Platzverweis erteilt und gegen zwei von ihnen ein bestehender Haftbefehl vollstreckt worden. Einige der etwa zehn Kinder seien in die Obhut des Jugendamtes gegeben worden. Die Fürsorge für die Kinder, die auf dem Grünstreifen ohne sanitäre Anlagen zwischen stinkenden Müllbergen lebten, sei ein Grund für die Aktion gewesen, sagte Stein. Gegen die Bewohner, von denen viele Rumänen seien, hätten Anzeigen wegen aggressiven Bettelns vorgelegen. Sie hatten ihre Behausungen auf dem Gelände eines ehemaligen Kleingartenvereins errichtet. Dieser habe das Gelände für die geplante Erweiterung der Autobahn Oberursel- Langen (A661) bereits vor einiger Zeit geräumt.

dpa

Quelle: op-online.de

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