Hunde attackieren Schüler

Frankfurt (dr) - Zwei entlaufene Schäferhunde haben heute Morgen zahlreiche Schüler auf dem Weg zu ihren Schulen attackiert. Bei den Angriffen wurden sechs Kinder verletzt.

Zwei entlaufene Schäferhunde haben heute Morgen gegen 7.30 Uhr im Bereich der Vogtstraße und Eschersheimer Landstraße zahlreiche Schüler auf dem Weg zu ihren Schulen attackiert. Insgesamt wurden dabei sechs Schüler verletzt. Zwei von ihnen kamen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus.

Die Hunde waren offenbar ziellos umhergelaufen und kurz vor Unterrichtsbeginn auf eine größere Gruppe von Schülern getroffen. Laut Polizeimeldung sind mehrere Schüler von den Tieren angesprungen worden. Einige Kinder stürzten zu Boden und verletzten sich dabei. Bei den verletzungen handelte es sich überwiegend um Kratz- und Schürf-wunden. Ein 12-jähriger Junge erlitt neben Wunden am Bein auch eine dicke Schramme im Gesicht. Er und ein gleichaltriges Mädchen kamen in eine Klinik.

Mit Unterstützung zahlreicher Streifenwagen konnten die Schäferhunde eingefangen werden. Die Polizei setzte dabei Pfefferspray gegen die Tiere an. Der wenig später eintreffende Besitzer übernahm die beiden Ausreißer. Gegen den Hundehalter ist nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet worden.

Hunde von einem Betriebsgelände ausgebüchst

Die von einem Betriebsgelände im Gutleutviertel ausgebüchsten Hunde waren bereits gegen 6 Uhr einigen Taxifahrern vor dem Interconti-Hotel in der Wilhelm-Leuschner-Straße aufgefallen. Bis zum Eintreffen der Polizei waren die Tiere weitergelaufen, ohne dass jemand genau sagen konnte, wohin. Auch der Hundebesitzer hatte sich inzwischen gemeldet und beteiligte sich an der Suche.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild Pixelio.de/Thraniwen

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