Vier Männer gestehen Hundewelpen-Raub

Frankfurt - Mit Geständnissen der vier Angeklagten hat am Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um den Raubüberfall auf einen Hundehändler begonnen.

Bei der Tat im August vergangenen Jahres war der Mann von den Angeklagten in seiner Wohnung zu Boden geworfen und mit einer Pistole bedroht worden. Die Täter verschwanden mit fünf Welpen, einem Mobiltelefon sowie 2.700 Euro Bargeld. Beim Prozessbeginn stellten die zwischen 28 und 48 Jahre alten Angeklagten den Vorfall als Tierschutzaktion dar.

Einer der Angeklagten habe vor der Tat beim Kauf eines Hundes in der Wohnung des Händlers festgestellt, dass sich die anderen Tiere in einem „erbärmlichen Zustand“ befanden hätten. Er habe sie deshalb befreien und dem Tierheim übergeben wollen. Laut Anklage wurden die Tiere jedoch im Bekanntenkreis der Täter verkauft.

dpa

Quelle: op-online.de

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