Gerichte untersagen Rechtsradikalen Fackelmarsch

Hunderte protestieren gegen Neonazis in Büdingen

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Hunderte Menschen protestieren in Büdingen gegen Neonazis.

Büdingen - Anhänger der rechten Szene kommen nach Büdingen, um gegen die "Asylflut" zu protestieren. Doch die Kleinstadt zeigt den Rechtsextremen mit einer Kundgebung für Toleranz die Rote Karte.

Etwa 800 Menschen haben in Büdingen weitgehend friedlich gegen einen Neonazi-Aufmarsch demonstriert. Am Rande der Kundgebung am Samstag habe es einzelne Auseinandersetzungen zwischen mutmaßlich linken Aktivisten und Beamten sowie vorübergehende Festnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Kundgebung in der Wetterau-Stadt richtete sich gegen einen Marsch von Rechtsextremisten unter dem Motto "Büdingen wehrt sich - Asylflut stoppen", an dem sich etwa 150 Menschen beteiligten. Im Einsatz waren mehrere Hundert Beamte.

Geplant war die Demo der Anhänger der rechten Szene als Fackelmarsch, was die Stadt aber unter anderem mit Blick auf das historisch belastete Datum des 30. Januar und eine geplante Route an Flüchtlingswohnungen vorbei untersagt hatte. Gerichte bestätigten das Fackel-Verbot. Am 30. Januar 1933 waren aus Anlass der Machtergreifung Hitlers Nationalsozialisten mit Fackeln durch das Brandenburger Tor in Berlin gezogen.

Die Teilnehmer der Büdinger Gegendemonstration protestierten gegen den Aufmarsch mit Plakaten wie "Büdingen ist weltoffen" oder "Büdingen - Nazifreie Zone". Die 21.000-Einwohner-Stadt ist auch ein Standort von Hessens Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Die Unterkunft lag aber nicht auf der Route der Marschierer, wie der Polizeisprecher berichtete. (dpa)

Quelle: op-online.de

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