25.000 Euro Geldstrafe in Ikea-Bestechungsskandal

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In einem Bestechungsskandal bei dem schwedischen Möbelhersteller Ikea ist ein Unternehmer am Donnerstag vom Amtsgericht Frankfurt zu 25.000 Euro Geldstrafe (250 Tagessätze) verurteilt worden.

Frankfurt - In einem Bestechungsskandal bei dem schwedischen Möbelhersteller Ikea ist ein Unternehmer am Donnerstag vom Amtsgericht Frankfurt zu 25.000 Euro Geldstrafe (250 Tagessätze) verurteilt worden.

Weitere 85.000 Euro aus den krummen Geschäften kassierte das Gericht endgültig ein. Das Geld geht an die Staatskasse, weil der der Angeklagte zum Gerichtstermin nicht erschienen war. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen zahlte der Geschäftsführer eines Dachbauunternehmens mindestens 32.000 Euro an hochrangige Ikea- Mitarbeiter, um bei der Vergabe von Bauaufträgen in Süddeutschland im Geschäft zu bleiben.

Besondere Aufgabe der Dachbau-Firma war dabei die Erstellung manipulierter und fiktiver Rechnungen. Einer der Ikea-Manager hatte sich nach dem Bekanntwerden der Vorfälle in der Haft das Leben genommen. Bei der Höhe der Strafe für den folgte das Gericht der Vorgabe der Staatsanwaltschaft.

Quelle: op-online.de

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