Ikea feuert Mitarbeiter mit NPD-Kontakten

Hofheim-Wallau - Die Möbelhauskette Ikea in Deutschland trennt sich von einer Führungskraft, die Kontakte zu rechtsextremen Kreisen haben soll.

„Wir haben die Entscheidung getroffen, dass wir mit dem Mitarbeiter nicht mehr zusammenarbeiten möchten“, sagte eine Sprecherin am Dienstag am Firmensitz in Hofheim-Wallau. Die Werte des Beschuldigten stimmten nicht mit denen des schwedischen Möbelhauses überein.

Die Führungskraft aus dem Personalbereich soll auf Facebook mit dem früheren Berliner NPD-Landesvorsitzenden Jörg Hähnel und dem saarländischen NPD-Landesvorsitzenden Frank Franz befreundet sein, außerdem mit dem rechtsextremen Liedermacher Frank Rennicke. Das berichtete der „Wiesbadener Kurier“ (Dienstag) unter Verweis auf das „Recherchebüro Berlin“.

Wie die Trennung erfolgen soll, ist unterdessen noch unklar. „Arbeitsrechtlich ist das nicht so einfach, weil die NPD nicht verboten ist“, sagte eine Sprecherin. „Wie das juristisch aussieht, kann ich noch nicht beantworten.“

dpa

Quelle: op-online.de

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