Immer mehr Schulen in Hessen wollen es flexibler

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Auf Flexibilität setzen auch zunehmend die Grundschulen im Land.

Offenbach/Langen (psh) ‐ Auf die Schulen in Hessen kommt zum Start des Schuljahres große Verantwortung zu. In den Bereichen Unterrichtsversorgung und Stellenbesetzung sowie bei Reformmodellen werden viele weitgehend selbstständig tätig, nutzen in Eigeninitiative Möglichkeiten.

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Reform mit Tücken

Auf Flexibilität setzen auch zunehmend die Grundschulen im Land. Diese Erfahrung werden viele der rund 55 000 Erstklässler machen, die heute eingeschult werden. So ist das Modell „Flexible Eingangsstufe“ (Flex) auf dem Vormarsch, hessenweit haben sich schon 93 Schulen für diesen Weg entschieden.

Heute starten die Sonnentau- und die Waldschule in Obertshausen sowie die Sonnenblumenschule in Langen mit der umfassenden Reform durch. Ähnliche „Flex“-Modelle gibt es bereits an Schulen in Neu-Isenburg, Hainstadt und Offenbach.

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Entscheidende Neuerung: In den ersten Schuljahren wird in Lerngruppen unterrichtet. Den Schulen bzw. Lerngruppen werden mehr Lehrer und mehr Sozialpädagogen zur Verfügung gestellt. Es wird keine Noten geben, dafür aber regelmäßige Lernstandsgespräche zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. Ziel: Qualifizierung für die Klassen drei und vier. Auch ein weiterer Einschulungstermin Anfang Februar ist möglich, um die Verweildauer der Kinder an Grundschulen weiter zu flexibilisieren.

Nicolas Wolz, Sprecher des Kultusministeriums in Wiesbaden: „Ziel ist es, den Kindern mit ihren unterschiedlichen Lernausgangslagen gerade am Anfang ihrer Schullaufbahn in stärkerem Maße gerecht zu werden und alle Kinder individuell zu fördern.“ In anderen Bundesländern ist „Flex“ bereits flächendeckend eingeführt worden. Auch in Bayern gibt es entsprechende Pläne.

Quelle: op-online.de

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