Kulinarische Botschafter in Frankfurt

Indonesiens unglaubliche Geschmacksvielfalt

Frankfurt - „Haben Sie schon gegessen?“, ist ein weitverbreiteter Gruß in Indonesien. Das sagt Kestity Pringgoharjono, die dafür zuständig ist, dass sich das diesjährige Buchmesse-Gastland in Frankfurt von einer seiner faszinierendsten Seiten zeigt - der kulinarischen. Von Christian Riethmüller 

Nasi Goreng, Sambal oder Saté-Spieße kennt vermutlich jeder, doch damit ist die unglaubliche Geschmacksvielfalt des 17.000 Inseln zählenden Archipels noch nicht einmal ansatzweise erfasst. Eine einheitliche Küche gibt es in Indonesien nicht. Beeinflusst von Nachbarn wie China und Indien hat sich in den unterschiedlichen Regionen eine vielfältige Kochkultur entwickelt. Den kulinarischen Reichtum des Inselstaats erfahrbar zu machen, ist Ziel des vom Frankfurter Caterer Leon Joskowitz organisierten Programms „Spice It Up“, das bis einschließlich Sonntag, 18. Oktober, bei über 40 Veranstaltungen die indonesische Küche präsentiert. Als kulinarische Botschafter sind eigens 15 indonesische Köche an den Main gereist, die in ihrem Gepäck reichlich exotische Gewürze und Zutaten mitgebracht haben.

Zu kosten gibt es die indonesischen Kreationen bei verschiedenen Gelegenheiten. Auf dem Messegelände werden in der Gourmet Gallery in Halle 3.1. täglich Kochshows veranstaltet. Und im Ehrengast-Pavillon können Messebesucher nicht nur spezielle gebrauten indonesischen Kaffee genießen, sondern sich in der Ausstellung „Island of Spice“ auch über die Vielfalt der Gewürze in Indonesien informieren. Auf dem Römerberg und in der Innenstadt sind jeweils am Abend zwei Kaki Lima („Fünf Füße“) genannte mobile Garküchen zu erleben, die nicht nur Saté und Bami Goreng offerieren. Indonesisch gekocht wird außerdem in der Freitagsküche im MMK und in der Villa Kennedy.

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Quelle: op-online.de

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