Industriepark Fechenheim

Standort modernisiert

Frankfurt - Der Industriepark Fechenheim zieht Firmen in den Frankfurter Osten. Mehr als 10.000 Quadratmeter wurden seit Oktober neu vermietet, wie die Stadt Frankfurt gestern mitteilte. „Zugleich werden alte Industrieanlagen zurückgebaut und Gebäude modernisiert.“

Im Rahmen von Restrukturierungen hätten die Allessa-Chemieunternehmen zwar Arbeitsplätze am Standort abgebaut, gleichzeitig hätten diese Firmen aber in die Modernisierung des Industrieparks investiert und damit die Voraussetzungen für den Aufschwung geschaffen, hieß es weiter. Nicht mehr genutzte Produktionsgebäude würden zurückgebaut und die Infrastruktur angepasst. „So entsteht rund 15 000 Quadratmeter Fläche mit sehr guter Anbindung an die vorhandene Infrastruktur.“ In die Optimierung der Standortinfrastruktur investierte Allessa 1,2 Millionen Euro. Über eine halbe Million Euro werden in die Modernisierung von Gebäuden, Läger und Infrastruktur investiert.

„Diese Investitionen zahlen sich jetzt aus“, erklärte Allessa-Geschäftsführer Rafael Reiser. „Über 10 000 Quadratmeter Fläche konnten wir an Unternehmen mit Schwerpunkt chemische und pharmazeutische Industrie vermieten, davon drei an Unternehmen unserer Gruppe. So sind 40 neue Arbeitsplätze im Industriepark entstanden.“ Insgesamt sind im Industriepark rund 800 Mitarbeiter tätig“. Für die International Chemical Investors Group, einer Industrieholding im Privatbesitz mit Schwerpunkt in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, mit weltweit über 5 000 Mitarbeitern, ist der Industriepark in Fechenheim damit ein zentraler Standort. Zur ICIG gehört auch die WeylChem Group of Companies mit rund 2 600 Mitarbeitern. Im Rhein-Main-Gebiet gehören mit Allessa und WeylChem 1 100 Mitarbeiter zu dieser Gruppe, die im Bereich der Feinchemie tätig ist.

Beim Besuch von Stadtrat Markus Frank stellte Reiser die Planungen zur Erweiterung von Laborflächen der BioSpring und die Erweiterung der Prolytik vor. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt will Allessa einen neuen Entwicklungsplan für den Standort erstellen, um weitere Firmen vom Industriepark zu überzeugen. (ku)

Quelle: op-online.de

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