Initiative sieht einen „Skandal“

Großkrotzenburg - Als „ungeheuerlichen Skandal“ hat die Bürgerinitiative (BI) „Stopp Staudinger“ die landesplanerische Entscheidung zum Bau eines neuen Steinkohleblocks für das Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg bezeichnet.

Der geplante Steinkohleblock hat die Umweltprüfung in allen relevanten Punkten nicht bestanden“, heißt es einer Presseerklärung von BI-chef Winfried Schwab-Posselt am Samstag. Weiterhin blockiere eine Investition in Kohlekraft eine zukunftsfähige Energieversorgung. „Wir wollen nicht, dass die Rhein-Main-Region zum Kohlepott des 21. Jahrhunderts degradiert wird.“ Der Darmstädter Regierungspräsident Gerold Dieke (FDP) hatte am Freitag die landesplanerische Beurteilung für das in Großkrotzenburg geplante Milliardenprojekt des Energie-Konzerns E.ON unterzeichnet. Zu den Auflagen gehören unter anderem die Stilllegung von drei alten Blöcken. E.ON will bis 2013 für 1,23 Milliarden Euro den sechsten Staudinger-Block errichten.

dpa

Quelle: op-online.de

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