Um Hintermänner ausfindig zu machen

Zoll verschickt zehn Kilo Opium nach Kanada

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Frankfurt - In einer Sendung von Indien nach Kanada haben die Beamten des Zolls in Frankfurt - in einer Gummiwallze versteckt - zehn Kilo Opium gefunden. Um die Verantwortlichen ausfindig zu machen, schickten sie die Sendung weiter an den Empfänger.

Zehn Kilogramm Opium hat der Zoll - versteckt in einer Gummiwalze - am Frankfurter Flughafen entdeckt. Die 28 Kilo schwere Sendung stammte aus Indien und war für einen Empfänger im kanadischen Toronto bestimmt. Bei der Zustellung der Walze nahm die Polizei im kanadischen Huntsvile zwei Männer im Alter von 53 und 64 Jahren fest, wie das Zollfahndungsamt Frankfurt am Dienstag mitteilte. Der Straßenverkaufwert des Rauschgifts beträgt etwa 65000 Euro.

Die Drogensendung war bereits Anfang August im Internationalen Postzentrum am Flughafen entdeckt worden. Das 1,20 Meter lange und 13,50 Zentimeter breite Paket fiel unter anderem wegen seines Gewichts auf und wurde geröntgt.

In der doppelwandig gummierte Metallwalze steckte eine stark riechende zähe Substanz - das Opium. Um die Empfänger und Hintermänner dieses Rauschgifttransportes dingfest machen zu können, organisierte das Zollfahndungsamt mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft die kontrollierte Weiterleitung nach Kanada. dpa

Quelle: op-online.de

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