Jahresrückblick 2014 in Hessen: Von A bis Z

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A - Amazon: Streiks und kein Ende. Nach dem Beginn des Arbeitskampfes beim weltgrößten Online-Versandhändler im Vorjahr treten Beschäftigte in Bad Hersfeld und anderen Standorten auch 2014 immer wieder in den Ausstand. Im Jahresverlauf kommen neue Standorte in NRW hinzu. Eine Lösung in dem festgefahrenen Tarifkonflikt ist nicht in Sicht. Das Kräftemessen geht weiter.
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B - Biblis: Die fehlerhafte Stilllegung des Atomkraftwerkes Biblis kann Hessen teuer zu stehen kommen. Der AKW-Betreiber und Energieriese RWE verlangt 235,3 Millionen Euro Schadenersatz von Land und Bund. Nach der Fukushima-Reaktorkatastrophe war Biblis vom Netz genommen worden. Weil es dazu keine RWE-Anhörung gab, geschah das nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts rechtswidrig.
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C - Calden: Nach dem Chefwechsel Anfang April läuft der Sommer am umstrittenen und defizitären Airport Kassel-Calden zunächst ganz gut: Es fallen im Gegensatz zum ersten Betriebsjahr kaum noch Flüge aus, auch die Passagierzahlen nehmen zu - wenn auch auf sehr niedrigen Niveau. Im Dezember muss der Flughafen dann seine Prognose senken. Erwartet werden deutlich weniger Fluggäste als geplant, zudem stehen weitere finanzielle Belastungen an.
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D - Darmstadt 98: Die "Lilien" schaffen im Mai in einem packenden Aufstiegskrimi gegen Arminia Bielefeld nach 21 Jahren wieder den Sprung in die Zweite Bundesliga. Und auch dort sorgen sie bislang für Furore und spielen oben mit.
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E - Einigung: Die Einigung von CDU und Grünen für eine Koalition in Hessen war auch bundespolitisch ein Paukenschlag. Lange standen sich beide Parteien im Land als erbitterte Kontrahenten gegenüber. Nach fast einem Jahr gemeinsamen Regierens passt nahezu kein Blatt mehr zwischen Konservative und Ökopartei.
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F - Flüchtlinge: In den Flüchtlingsunterkünften wird es immer voller. Ausweichquartiere müssen her - Hotels, frühere Pflegeheime oder Containerwohnungen. Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen platzt aus allen Nähten. Die Menschen leben zeitweilig sogar in Zelten. Die Situation der Asylsuchenden lässt die Hessen aber nicht kalt: In vielen Orten kümmern sich Ehrenamtliche um sie.
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G - Geschenk: Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst war schon lange zu klein. Im Keller und im Depot stapelten sich Kunstwerke, die Besucher nie zu Gesicht bekamen. Für Neubau oder Erweiterung fehlte der Stadt das Geld. Da bekam das MMK ein Stockwerk in einem Büroturm im Bankenviertel geschenkt. Ende Oktober wurde die Dependance MMK2 eröffnet.
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H - Hochhaussprengung: Der Frankfurter Uni-Turm kracht am 2. Februar innerhalb weniger Sekunden in sich zusammen. Mit 116 Metern ist der ehemalige AfE-Turm (Abteilung für Erziehungswissenschaft) das höchste Haus, das je in Europa gesprengt wurde. Um das 42 Jahre alte Beton-Hochhaus zu Fall zu bringen, wird fast eine Tonne Sprengstoff gebraucht. Auf dem Gelände soll bis 2019/20 der sogenannte Kulturcampus entstehen.
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I - IS-Kämpfer: Ein 20-jähriger Deutscher mit Wurzeln im Kosovo muss sich vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt verantworten und wird zu einer Jugendstrafe von drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Es war der erste Prozess gegen einen Syrien-Rückkehrer und mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Deutschland.

Jahresrückblick 2014 für Hessen: Von A bis Z in Bildern.

Quelle: op-online.de

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