Hessen brechen sich am häufigsten im Januar die Knochen

Frankfurt (ale) - Also Vorsicht: Ob auf der Piste oder auf glatten Straßen - die meisten Hessen brechen sich im ersten Monat des Jahres die Knochen.

Mit rund 2.000 Behandlungen kommt es im ersten Monat des Jahres zu den meisten Klinikfällen wegen gebrochener Arme, Beine, Rippen oder auch der Wirbelsäule. Während der restlichen Monate ist die Zahl der Knochenbrüche in Hessen im Schnitt um rund 20 Prozent niedriger.

Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hin und bezieht sich dabei auf eine aktuelle Auswertung unter den Versicherten der hessischen Ersatzkassen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen und Personen mit einer schwachen Knochenstruktur, die auch als Osteoporose bezeichnet wird. Allein im Januar 2010 waren 1.400 der Patienten mit Knochenbrüchen älter als 60 Jahre.

Wer in jungen Jahren viel Milchprodukte mit hohem Kalziumgehalt oder kalziumreiche Mineralwässer zu sich nimmt, kann schwachen Knochen im Alter vorbeugen. Die TK empfiehlt älteren Menschen, auf vereisten Straßen rutschfeste Schuhe zu tragen und Gehhilfen mit Spikes zu verwenden. Egal in welchem Alter: Wer regelmäßig seine Balance und Muskeln trainiert, hat sowohl auf Glatteis als auch auf der Piste den besten Schutz vor Knochenbrüchen.

Quelle: op-online.de

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