J.P. Morgan Corporate Challenge

Wetter stoppt 72.000 Läufer nicht

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Frankfurt - Fast 72.000 Läufer sind am Mittwochabend in Frankfurt beim J.P. Morgan Corporate Challenge an den Start gegangen. Der Erlös wird für die Förderung des Behindertensports gespendet.

Lange war es unklar, doch dann konnte das Spektakel pünktlich beginnen: Der J.P. Morgan Challenge-Lauf ist wie geplant gestern Abend um 19.30 Uhr in Frankfurt gestartet worden. Das Wetter drohte den Veranstaltern des weltgrößten Firmenlaufs lange einen Strich durch die Rechnung zu machen. Fast den ganzen Tag galt eine Gewitterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, die erst kurz vor dem Startschuss aufgehoben wurde.

Beim nach Veranstalterangaben größten Firmenlauf der Welt kam Sebastian Reinwand von der Firma Memmert als Erster ins Ziel. Er benötigte für die 5,6 Kilometer lange Strecke 16 Minuten und 24 Sekunden. Bei den Frauen siegte Tinka Uphoff von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in 18 Minuten und 59 Sekunden. Die Läufer kamen von fast 2800 Unternehmen. Im vergangenen Jahr liefen knapp 69.000 Beschäftigte mit. Die mehrfache Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt gab zum dritten Mal den Startschuss für die Läufer. Aus dem Erlös der Veranstaltung werden diesmal 258.500 Euro für die Förderung des Behindertensports gespendet.

JP Morgan Lauf in Frankfurt

JP Morgan Lauf in Frankfurt

Die drei größten Teams stellten die Deutsche Bahn (1510 Läufer), die Lufthansa (1414) und die Deutsche Bank (1308). Der Lauf wird nicht nur am Main, sondern auch in London, sieben Städten der Vereinigten Staaten, sowie Sydney, Singapur, Shanghai und Johannesburg ausgetragen.

dpa

Quelle: op-online.de

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