Juckreiz durch Eichenprozessionsspinner  

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Larven des Eichenprozessionsspinners waren schuld an einer Massenallergie in einem Frankfurter Gymnasium.

Frankfurt (map) - Larven des Eichenprozessionsspinners sind schuld an den juckenden Pusteln von 186 Frankfurter Schülern. Die Gymnasiasten hatten am Dienstag über Hautausschlag geklagt. Am Mittwoch blieb die Schule dann geschlossen, um das Gebäude zu reinigen. Auch heute gab es nach der vierten Stunde schulfrei.

Bei der gestrigen Säuberungsaktion entdeckte das Grünflächenamt auf einer Eiche alte Nester des Eichenprozessionsspinners. Laut Gesundheitsamt haben diese bei den Schülern die stark juckende Hautreaktion hervorgerufen.

Denn wie sich erst heute herausstellte, haben Schüler mit Nestern des Eichenprozessionsspinners am Montag „Fußball“ gespielt. Dadurch ist der Schulhof der Helmholtzschule weitflächig verseucht. Auch besteht die Gefahr, dass noch weitere Nestteile auf dem Schulhof verstreut sind.

Die winzigen Haare der Eichenprozessionsspinner-Larven dringen in Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. „Allen Schülern geht es gut“, berichtete das Gesundheitsamt allerdings am Mittwoch. Vier Schüler waren vorübergehend im Krankenhaus behandelt worden, sie konnten aber bereits am Dienstag wieder nach Hause.

Schulfrei endet morgen

In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurde der Unterricht an der Helmholtz-Schule heute erneut vorzeitig beendet und alle Schüler nach Hause geschickt. Grünflächenamt und FES werden heute den gesamten Schulhofbereich gründlich reinigen, sodass morgen der Unterricht wieder regulär stattfinden kann.

Quelle: op-online.de

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