Ein Kälterekord jagt den nächsten

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Das Wort "Kalt" lässt sich aus der Buchstabenkombination dieses in Karlsruhe zugelassenen Fahrzeugs ablesen, welches am Dienstag (07.02.2012) im hessischen Darmstadt abgestellt ist. Während der Winter in anderen Teilen der Republik mit Eis und Schnee Einzug gehalten hat, ist es in Hessen bislang "einfach nur kalt".

Frankfurt/Offenbach - Schon wieder eine bitterkalte Frostnacht in Hessen: In Frankfurt war es in diesem Winter noch nie eisiger als in der vergangenen Nacht - minus 15,8 Grad zeigten die Thermometer.

Es sei in der Stadt zudem die kälteste Nacht ohne Schneedecke seit Messbeginn gewesen, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Der bislang tiefste Wert in Frankfurt wurde im Januar 1968 mit minus 21,6 Grad gemessen - damals hatte aber Schnee gelegen.

Spitzenreiter bei den Minusgraden in Hessen war Sontra (Werra-Meißner-Kreis): minus 20,2 Grad wurden dort gemessen. Nach Paetzolds Angaben war es dort in diesem Winter bisher noch nicht so kalt, zudem sei es vermutlich der bislang tiefste Wert in diesem Winter in Hessen. Die höchsten Temperaturen gab es in der Nacht  im Frankfurter Westend (minus 14,5 Grad) und in Offenbach (minus 15,3 Grad).

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„Die Nächte werden ab jetzt wahrscheinlich nicht mehr so kalt", sagte die Meteorologin. In der Nacht zum Mittwoch gehen die Temperaturen unter einer leichten Bewölkung bis auf höchstens minus 14 Grad zurück. Schnee fällt kaum noch, die Temperaturen erreichen bis zu minus zwei Grad. Der DWD erwartet einen weitgehend trockenen Mittwoch. Ab Donnerstag soll von Osteuropa her ein Tiefdruckgebiet auftauchen, das vor allem neuen Schnee nach Hessen bringen könnte. Das Wochenende soll nasskalt werden: „Es fühlt sich aber genauso lausig an, weil es nass ist", sagte Paetzold.

dpa

Quelle: op-online.de

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