Vorbereitungen für Frühlingsball

Kalte Luft und frische Blumen

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Pakete, die den Augen wohltun und den Nasen schmeicheln: Im Palmengarten kommen die Blumen für den Frühlingsball an.

Frankfurt - Die Galerie am Palmenhaus steht voller Plastikkanister. 10 000 Blumen wurden gestern Morgen im Palmengarten mit dem Laster abgeliefert. Bis Freitag muss die Dekoration für den „1. Frühlingsball“ im Gesellschaftshaus fertig sein. Das Fest findet am Samstag statt. Von Sonja Thelen

Das gut zehnköpfige Helferteam war eifrig zugange, die blauen Hyazinthen, die langstieligen französischen Tulpen, die orangenen Princess-Irene-Tulpen und die Ranunkeln anzuschneiden und in die mit Wasser gefüllten Bottiche zurückzustellen. Unter der Anleitung von Gärtnermeister Jonas Glaser, Leiter der Galerie am Palmenhaus, werden die Freiwilligen die blumigen Kreationen zu den finalen Arrangements zusammenstellen. Damit sie am Samstag noch schön anzusehen sind, werde die Galerie auf zehn Grad heruntergekühlt, erklärt Glaser.

Der Erlös dieser Ballnacht kommt der „Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten“ zugute. Diese möchte den Bau eines Blüten- und Schmetterlingshauses fördern. „Die Gärtner sollen mit ihrer Gestaltung den Ballgästen ihr Können zeigen und für den Palmengarten werben“, sagt Veranstalter und Florist Erhard Priewe. „Nach der Absage des Opernballs war das für uns zunächst eine Katastrophe. Alle haben gesagt, Bälle liegen nicht mehr im Trend. Doch wir zeigen, dass dem nicht so ist. Für die Premiere haben alle zugesagt, die eine Rolle spielen in Frankfurt. Außerdem kommen tolle Schauspieler und andere Prominente“, fiebert Priewe dem Ereignis entgegen.

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Alle 460 Tischplätze sind verkauft. „Es gibt nur noch Flanierkarten“, freut sich Palmengartenchef Matthias Jenny. Diese kosten 145 Euro und sind an der Palmengartenkasse erhältlich. Als Stargast wird Thomas Anders auftreten sowie die Band Noble Composition und der New Yorker Pianist Rick Coleman. Kulinarisch können sich die Gäste, die zwischen 395 und 595 Euro Eintritt zahlen (inklusive einer 150-Euro-Spende für die Stiftung), auf ein Drei-Gänge-Menü von Alfred Friedrich freuen, Chef de Cuisine des Gesellschaftshauses.

Quelle: op-online.de

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