Kampagne für Beruf mit Zukunft

Wiesbaden (wet/ad.) ‐ „Große Zukunft mit kleinen Helden“ lautet der Titel einer Kampagne, mit der Hessen landauf, landab für den Erzieherberuf wirbt. Hintergrund der Kampagne ist der große Bedarf an Fachkräften, der durch den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 entsteht.

Als Botschafter der Kampagne hat Familienminister Jürgen Banzer (CDU) Manuel Hoffmann gewonnen, den Drittplatzierten in der diesjährigen Staffel „Deutschland sucht den Superstar“. Der 19jährige aus Wetzlar ist einer der noch wenigen jungen Männer, die eine Erzieherausbildung machen. „Ich möchte aus eigener Erfahrung darüber berichten, wie faszinierend und vielfältig dieses Berufsfeld ist. Es ist toll, was man von den Kindern zurück bekommt, und wie man sich selbst einbringen kann. Ich will persönlich auch dafür werben, dass sich mehr Männer für den Beruf interessieren. Ich habe von der Ausbildung sehr profitiert“, erklärte Hoffmann nach Angaben des Ministeriums bei der Präsentation in Wiesbaden.

Viele Wege in den Erzieherberuf

Mit der Kampagne will die Landesregierung verschiedene Zielgruppen ansprechen: Junge Frauen mit Mittlerer Reife oder Abitur ebenso wie junge Männer mit diesen Schulabschlüssen, die in Kindertageseinrichtungen bislang deutlich unterrepräsentiert sind, zudem Quereinsteiger, die aus einem anderen Beruf in den Erzieherberuf wechseln möchten, ferner in besonderer Weise auch Interessenten mit Migrationshintergrund, die ihre interkulturelle Erfahrung einbringen können. „Es gibt viele Wege in den Erzieherberuf. Deshalb möchte ich jedem, der daran Interesse hat, empfehlen, sich zum Beispiel von den Fachschulen beraten zu lassen, ob für ihn der Einstieg möglich ist“, sagte Familienminister Banzer.

Im Internet finden interessierte junge Leute alle Informationen über den Beruf und die Anforderungen.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Techniker Krankenkasse

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