Kampf gegen den Terrorismus

Innenminister Rhein will Videoüberwachung ausbauen

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Wiesbaden - Schon bald könnte in Hessen die Videoüberwachung in Gefahrenzonen weiter ausgebaut werden. An einen flächendeckenden Ausbau werde jedoch nicht gedacht.

Im Kampf gegen den Terrorismus befürwortet die Landesregierung den weiteren Ausbau der Videoüberwachung in Gefahrenzonen. Es handle sich um ein sinnvolles Instrument bei der Aufklärung von Straftaten, sagte Innenminister Boris Rhein (CDU) heute in Wiesbaden in einer Debatte über den Anschlag auf den Boston-Marathon. An einen flächendeckenden Ausbau sei jedoch nicht gedacht, da Videokameras bei der Terrorbekämpfung nicht die wichtigste Rolle spielten.

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„Ein Selbstmordattentäter wird sich durch eine Videoanlage nicht aufhalten lassen“, räumte der Innenminister ein. Rhein war sich grundsätzlich mit FDP sowie der Opposition einig, dass Terroranschläge politisch nicht instrumentalisiert werden dürften. SPD und Grüne warnten vor einer Ausbau der Videoüberwachung.

dpa

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Quelle: op-online.de

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