Kapitalismus-Kritiker umzingeln Frankfurter Bankenviertel

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Kapitalismus- Kritiker umzingeln Frankfurter Bankenviertel.

Frankfurt - Fast 10.000 Demonstranten haben am Samstag mit einer Menschenkette um das Frankfurter Bankenviertel erneut gegen die Macht der Banken protestiert. Nach Angaben eines Polizeisprechers verlief die Kundgebung friedlich.

Die Protestler trafen sich am Frankfurter Hauptbahnhof und zogen von dort aus ins Bankenviertel, wo sie die Hochhäuser der Geldinstitute umstellten. Im Berliner Regierungsviertel fand zeitgleich eine ähnliche Aktion statt, zu der nach Darstellung der Veranstalter rund 8000 Menschen kamen. „Diese Resonanz zeigt: Immer mehr Menschen haben es satt, dass die Finanzmärkte die Politik vor sich hertreiben und Großbanken ganze Gesellschaften erpressen können“, sagte Max Bank vom Netzwerk Attac.

Der Sozialwissenschaftler Peter Grottian rief nach Angaben der Veranstalter zu weiteren gewaltlosen „Aktionen des zivilen Ungehorsams“ auf. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte unter anderem die globalisierungskritische Organisation Attac gemeinsam mit dem Internet-Kampagnen-Netzwerk Campact und den Naturfreunden. Auch Mitglieder der seit dem 15. Oktober vor der Europäischen Zentralbank ausharrenden Occupy-Bewegung nahmen an der Aktion teil.

Quelle: op-online.de

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