Nach Schießerei unter Hells Angels

Katana Club in Frankfurt macht zu

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Frankfurt - Ob „King Kamehameha Club“, „Living“ oder „U60311“: Das Clubsterben in Frankfurt geht weiter. Der Katana Club schließt noch diesen Monat. Ein entgültiges Aus ist dies aber noch nicht.

Am 27. September wird die letzte Party im Frankfurter Club Katana gefeiert. „Ja es stimmt. Das schöne Katana macht zu, und wir hatten eine geile Zeit“, heißt es auf der Facebook-Seite des Clubs. Vor der Tür fand vor rund zwei Monaten eine Schießerei unter Hells Angels statt. Die Schließung hat damit auch etwas zu tun, sagte der Betreiber des Katana Clubs dem Szene-Magazin „Journal Frankfurt“. Einen Verdächtigen hat die Polizei zwar bereits schon verhaftet, zur Ruhe kommt der Club am Japan Tower in Frankfurt trotzdem nicht. Die EZB, die etliche Stockwerke in dem Gebäude für ihre Finanzaufsicht angemietet hat, war wohl ebenso wie andere Mieter nicht sonderlich begeistert über die Diskothek im Haus.

Ein endgültiges Aus für das Katana ist die Schließung aber nicht: Drei mögliche neue Standorte in der Innenstadt stehen dem Betreiber derzeit zur Wahl. Noch in diesem Jahr soll eine Wiedereröffnung gefeiert werden.

dr

Quelle: op-online.de

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