Frankfurt will auf LED-Lampen umstellen

Kein Gas mehr bei Stadtbeleuchtung

Frankfurt - Die Stadt Frankfurt will bei der Stadtbeleuchtung zukünftig kein Gas mehr einzusetzen. Einen entsprechenden Vortrag an die Stadtverordnetenversammlung hat der Magistrat in einer Sitzung am Freitag beschlossen.

In den sogenannten Umrüstungsgebieten, die in Abstimmung von Stadtplanungsamt und Denkmalamt definiert und festgelegt wurden, sollen rund 1450 Gasleuchten durch LED-Straßenleuchten, die den gewohnten Gasleuchten nachempfunden sind, ersetzt werden. Die alten Lampengehäuse bleiben dabei bestehen, nur das leuchtende Innenleben wird gegen LED-Technik ausgetauscht. „Das sieht man von außen nicht“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (GRüne), „sogar die Glühstrümpfe werden nachgebildet und dienen der Lichtlenkung und -färbung. “.

Damit komme sogar mehr Licht auf die Straße, was für die Verkehrssicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen wichtig sei: „An die warme Lichtfarbe des Gaslichts kommen wir bis auf 19 Grad Kelvin heran, bei einer sehr gleichmäßigen und blendfreien Ausleuchtung“, sagt Majer. Im übrigen Stadtgebiet soll eine Umrüstung auf die ansonsten im Stadtgebiet üblichen Leuchtentypen erfolgen. Hier sieht Majer in der weiteren Diskussion wichtige Gestaltungsspielräume insbesondere für die Ortsbeiräte.

Durchschnittlich will der Magistrat für das Vorhaben jährliche Mittel in Höhe von 4,86 Millionen Euro aufwenden, nach zwölf Jahren soll die Umstellung abgeschlossen sein. Nach weiteren zwölf Jahren sollen sich die Mehrausgaben amortisiert haben, meldet die Stadt.

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cnn

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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