Keine Ausrede für hässliche Kleider

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Der herrlich schräge Juror von „Germany‘s Next ‚Topmodel“ wieder auf der Suche nach neuen Gesichtern. 

Als Juror von „Germany’s next Topmodel“ wurde Rolf Scheider bekannt, jetzt geht er wieder eigene Wege. Derzeit sucht er bundesweit für den Onlineshop Jungstil ein neues Gesicht. Unsere Mitarbeiterin Christina Schäfer sprach mit ihm in Frankfurt über Castings, seinen Promi-Faktor, Schönheit und Heidi Klum.

Gibt es noch jemanden, der sie nicht kennt?

Ich bin ja nur bekannt in ganz bestimmten Kreisen – bei Leuten, die gern Mode und Models sehen. Ich sag mal, zehn bis 20 Prozent der Deutschen kennen mich, die anderen haben damit gar nichts am Hut. Aber wenn ich so auf der Straße gehe, schauen mir die Leute schon hinterher. Die Jüngeren, so etwa von fünf bis 30 Jahren, die kennen mich mehr als die 60- bis 80-Jährigen.

Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?

Genauso wie hier heute im Studio. Jeden Tag 50 Jungen, 50 Mädchen, Schauspieler, Kinder casten, immer nur casten. Dann die Leute online stellen. Und am nächsten Tag kommt wieder ein Casting rein, und dann freue ich mich, es gibt wieder eine neue Aufgabe.

Gibt’s hier Model-Potenzial?

Ich glaube schon, dass wir viele schöne Mädchen finden. Wir haben schon unsere Favoriten.

Macht Ihr Bekanntheitsgrad das Casten jetzt einfacher?

Doch, natürlich. Wenn ich nicht in der Sendung gewesen wäre, würden weniger Leute kommen.

Sie casten auch für die Werbebranche, wie unterscheiden sich diese Castings?

Im Grund genommen unterscheiden die sich nicht viel. Es gibt eine Anfrage mit einem bestimmten Profil, und das suchen wir. Egal, ob das dann eine Großmutter oder ein französischer Bauer ist.

Was ist für Sie Schönheit?

Es gibt Schönheit von innen und von außen. Oft übertrifft der schöne Charakter die Schönheit von außen. Das Tolle ist eine Schönheit von innen und außen.

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Bloß nicht alle Modetrends nachmachen, sondern raussuchen, was einem gefällt. Die Mode ist zu vielseitig, um nur einen Tipp zu geben. Die teuren Sachen aus den Zeitschriften kann man in Geschäften wie Jungstil, H&M oder Zara kaufen und die große Mode kopieren. Es gibt keine Ausrede, dass sich jemand nicht schön anzieht.

Die neue Staffel von „Germany’s next Topmodel“ findet ohne Sie statt. Sind Sie traurig darüber, nicht mehr im Team zu sein?

Ich habe viel anderes zu tun und mache eine Agentur in Berlin auf. Traurig bin ich nicht, es waren mit die schönsten Jahre meines Lebens. Wenn Heidi mich braucht, bin ich aber immer für sie da. Sie hat mir alles beigebracht und mir viel Selbstvertrauen gegeben. Ich bin traurig, dass ich nicht mehr mit Heidi zusammen drehe. Doch die Wege werden uns wieder zusammenführen, wenn der liebe Gott will – et voilà!

Quelle: op-online.de

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