Regierungspräsidien raten zu Spenden

Keine Geschenke vor Asylheimen ablegen 

Darmstadt/Gießen/Kassel - Weihnachten steht vor der Tür, und viele Menschen haben den Wunsch, zum Fest der Liebe die Flüchtlinge in hessischen Unterkünften mit einem Geschenk zu erfreuen.

In diesem Zusammenhang äußern die Regierungspräsidien als Betreiber der Zweigstellen der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen die Bitte, keine Geschenke direkt in Asylheimen abzugeben oder dort abzustellen. Einzige Ausnahme: Die jeweilige Einrichtung oder eine ehrenamtliche, kirchliche oder kommunale Initiative haben ausdrücklich dazu aufgerufen. Unaufgefordert abgestellte oder gelieferte Pakete, so die Regierungspräsidien, stellten für die ohnehin bereits sehr beschäftigten Mitarbeiter vor Ort eine weitere Arbeitsbelastung dar, weil die Geschenke gesichtet und gerecht verteilt werden müssten. Letztlich spielten bei verpackten Dingen auch Sicherheitsaspekte eine Rolle.

Ansprechpartner der kommunalen Hilfsorganisationen

Wer Flüchtlingen etwas Gutes tun wolle, könne die Geschenkaktionen der kommunalen, ehrenamtlichen oder kirchlichen Initiativen unterstützen oder deren Feiern für die Flüchtlinge aus Anlass des Weihnachtsfestes mit Geld oder Mitarbeit aufwerten. Nicht zuletzt raten die Regierungspräsidien zu Geldspenden an gemeinnützige Organisationen, die die Unterkünfte führen, aber auch an kommunale Initiativen.

mic

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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