Keine OB-Kandidaten

Frankfurt (isi) - Die Frankfurter FDP wird keinen eigenen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im März 2012 in der Mainmetropole ins Rennen schicken.

Diese Entscheidung hat die Partei nach einer Klausurtagung am vergangenen Wochenende getroffen, teilt sie auf ihrer Homepage mit. Eine direkte Empfehlung für Kandidaten einer anderen Partei spricht der Kreisverband der Liberalen zwar nicht aus, doch in dem Hinweis auf „bürgerliche Inhalte, die verstärkt in die Stadtpolitik einfließen“ sollen, lässt sich eine Präferenz für den CDU-Kandidaten Boris Rhein erkennen.

Der weiß mittlerweile auch, dass die langgediente Bürgermeisterin Jutta Ebeling (Grüne) nicht gegen ihn antreten wird. Ebeling habe sich gegen eine Kandidatur entschieden, meldet die „FAZ“. Auch der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, Olaf Cunitz, hat Spekulationen um seine Kandidatur beendet und erklärt, dass er für eine Kandidatur nicht zur Verfügung stehe.

Lesen Sie dazu auch:

Kandidatenkarussell wartet auf Mitfahrer

„Nicht krank, nicht amtsmüde“ 

Stimmen zur Entscheidung Roths

Rhein zieht es in die Heimat zurück

Petra Roth schmeißt hin

Die Frankfurter SPD hat am Montag zwar keinen weiteren Interessenten für das OB-Amt neben den beiden sozialdemokratischen Bewerbern Peter Feldmann und Michael Paris genannt, dafür aber herausgefunden, warum die derzeitige Amtsinhaberin Petra Roth (CDU) vorzeitig aufhört. „Die Frankfurter CDU ist offensichtlich so zerstritten, dass Roth nur durch ihren Rücktritt die Spaltung der Partei verhindern konnte“. interpretiert SPD-Fraktionschef Klaus Oesterling Äußerungen der Oberbürgermeisterin in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagausgabe).

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare