Keine Spur von Millionärssohn

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Mit diesen Flugblättern sucht der Vater des Vermissten nach seinem Sohn.

Frankfurt (dpa) ‐ Auch zwei Wochen nach seinem Verschwinden in Frankfurt gibt es keine Spur von dem amerikanischen Millionärssohn Devon Hollahan. Die Untersuchung seines Rucksacks habe keine Erkenntnisse gebracht, sagte Polizeisprecher Alexander Löhr am Freitag.

Der schwarz-graue Rucksack war am Tag des Verschwindens des 22-Jährigen in der Innenstadt gefunden worden. Der Rucksack wurde zunächst aber an die tschechische Botschaft nach Berlin geschickt, weil er nicht zugeordnet werden konnte und noch keine Vermisstenanzeige vorlag. Am Rande der Innenstadt, in der Taunusanlage im Bahnhofsviertel, war Hollahan auch zuletzt gesehen worden.

Botschaft nahm Kontakt mit der Schule auf

Der Rucksack enthält Bücher, Fotos, Quittungen, eine Digitalkamera, Kleidung und tschechische Dokumente. In einem Buch wurde ein Leihbeleg der Schule in Prag gefunden, bei der Hollahan angestellt ist. Die Botschaft nahm daraufhin Kontakt mit der Schule auf, die die Frankfurter Kriminalpolizei verständigte. „Einen Anhaltspunkt über den aktuellen Aufenthaltsort des Vermissten liefert der Rucksack allerdings nicht“, so die Polizei.

Hollahans Vater sucht in Frankfurt unterdessen weiter mit Flugblättern auf Deutsch und Englisch nach seinem Sohn. Dieser war am 21. November um 3 Uhr nach einem Konzertbesuch in der Taunusanlage verschwunden. Sein Vater und sein Arbeitgeber in Prag meldeten ihn als vermisst.

Quelle: op-online.de

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