Wuchtgewicht an den Kopf geworfen

Kfz-Lehrling muss 25.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

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Frankfurt - Diesen Wurf wird ein Lehrling noch lange bereuen: Weil er seinem Kollegen während des Auswuchtens von Autoreifen eine schwere Augenverletzung zugefügt hat, muss der Auszubildende einer Kfz-Werkstatt 25.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Das hat das Frankfurter Landesarbeitsgerichts in einem heute veröffentlichten Urteil entschieden. Der junge Mann hatte dem Opfer ein zehn Gramm schweres Wuchtgewicht an den Kopf geworfen. Die Folge waren eine Hornhaut- sowie eine Oberlidrandverletzung. Es folgten mehrere Augenoperationen, das Sehvermögen des 18-Jährigen hat sich dauerhaft verschlechtert.

Der Lehrling hätte wissen müssen, was er mit seinem Wurf anrichten könne, urteilten die Richter. Da es sich im Rechtssinn nicht um eine betriebliche Tätigkeit gehandelt habe, sondern ein privater Streit der Auslöser für den Wurf war, müsse der Auszubildende in vollem Umfang für seine Tat haften. (Aktenzeichen: 13 Sa 269/13).

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dpa

Quelle: op-online.de

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