Kritik aus der Opposition

Landesregierung verabschiedet KiföG

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Wiesbaden - Der hessische Landtag hat gestern Abend das umstritte Kinderförderungsgesetz verabschiedet. Das Gesetz sorgte im Vorfeld für heftige Diskussionen.

Der Landtag hat am Donnerstagabend mit den Stimmen der Regierungsparteien CDU und FDP das umstrittene Gesetz zur Kinderbetreuung verabschiedet. Von Anfang 2014 an wird die Zahl der Erzieher pro Kind berechnet - und nicht mehr wie bisher pro Gruppe. Kritiker befürchten, dass die Erzieher künftig mehr Kinder zu betreuen haben.

Das Kinderförderungsgesetz bringe deutlich mehr Geld für die Betreuung und schreibe verbindliche Mindeststandards fest, sagte Familienminister Stefan Grüttner (CDU) in Wiesbaden. Jedes Kind erhalte künftig nach Alter und Betreuungsdauer dieselbe Förderung. Die rot-grüne Opposition und die Linkspartei sprachen dagegen von einer Verschlechterung. Das Gesetz biete auch keine Anreize für eine bessere Ganztagesbetreuung.

Nach heftigen Protesten aller großen Kita-Träger und von Eltern hatte die Regierung das Gesetz im April deutlich entschärft. Der Plan, bis zu 20 Prozent fachfremdes Personal in Kitas einzusetzen, wurde fallengelassen. Für Krippen wurde eine maximale Gruppengröße von zwölf Kindern festgelegt.

dpa

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Quelle: op-online.de

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