Auskunft über das Internet

Kita-Plätze: Transparenz gefordert

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Wiesbaden - Das Land Hessen möchte bei der Kitaplatz-Vergabe Doppelanmeldungen vermeiden. Der Versorgungsgrad liegt derzeit bei 36,3 Prozent. Sozialminister Stefan Grüttner fordert von den Kommunen mehr Transparenz.

Drei Monate nach Einführung des Rechtsanspruchs für Eltern auf einen Betreuungsplatz für ihre Kleinkinder hat das Land mehr Transparenz bei den Kommunen angemahnt. Diese sollten über Internetportale Auskunft über ihr Angebot geben, um Doppelanmeldungen zu verhindern, verlangte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) heute in Wiesbaden. Außerdem könnten die Kommunen ihre Vernetzung intensivieren. Hessen hat nach eigenen Angaben zum 1. November einen Versorgungsgrad von 37,9 Prozent bei den Plätzen für Kinder unter drei Jahren erreicht.

Grüttner sprach von einem „sehr ordentlichen Zwischenergebnis“. Seit dem 1. August können Eltern bei den Kommunen den Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ein- und zweijährige Kinder einklagen. Dies gilt für Kitas und die Tagespflege. Zum Stichtag lag der Versorgungsgrad in Hessen bei 36,3 Prozent. Der Ausbau der Betreuung müsse weiter voranschreiten und dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden, forderte Grüttner. Beim Land könnten Städte und Gemeinden dafür noch rund 20 Millionen Euro abrufen.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

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dpa

Quelle: op-online.de

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