Grüttner sieht Vorgaben erfüllt

Kita-Plätze: Ausbau geht weiter voran

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Wiesbaden - Eltern können nun den Kita-Platz für ihr Kleinkind einklagen. Stefan Grüttner (CDU), Sozialminister Hessens, ist jedoch der Ansicht, alles dafür getan zu haben, um so viele Plätze wie möglich zu garantieren. Eine Klagewelle soll so verhindert werden.

Von diesem Donnerstag an können Eltern bei den Kommunen den Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kleinkinder einklagen. Das Land ist der Ansicht, alles getan zu haben, um genügend Kita-Plätze in Städten und Gemeinden zu schaffen. Mit einem Versorgungsgrad von 36,3 Prozent habe Hessen die bundesweit verabredete Quote "übererfüllt", sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden. Der Ausbau gehe außerdem weiter voran.

Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gilt für ein- und zweijährige Kinder. Vor sechs Jahren hatten Bund, Länder und Kommunen auf einem "Krippengipfel" einen Versorgungsgrad von durchschnittlich 35 Prozent vereinbart. In den Großstädten liegt der Bedarf aber meist weit darüber, in ländlichen Gebieten oft darunter. Kinder ab drei Jahren haben ohnehin schon einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Der Hessische Städtetag bestätigte am Mittwoch in Wiesbaden, dass es bereits einige Klagen gebe, etwa in Frankfurt und Wiesbaden. "Die große Welle wird aber nicht kommen", prognostizierte der Direktor des kommunalen Spitzenverbands, Stephan Gieseler.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

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dpa

Quelle: op-online.de

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