Kleine Beute bei Überfall auf 50-Jährigen

Frankfurt (dr) - Bei einem Überfall auf einen 50-jährigen Mann erbeuteten drei Räuber entgegen ihrer Erwartungen nur 20 Euro. Das kuiose: Der Mann hatte in seinem Portemonnaie in einem zweiten Geldfach fast 1000 Euro bei sich.

Drei Räuber erbeuteten gestern Abend gegen 18:10 Uhr in der Hanauer Landstraße 20 Euro Bargeld. Die drei Männer passten einen 50-jährigen Mann ab, als dieser auf dem Weg zu seinem Auto war. Das Opfer wurde von einem der Täter festgehalten, während ein zweiter ihn mit einem Messer bedrohte und mit einem deutlich osteuropäischen Akzent die Herausgabe von Bargeld forderte. Zusätzlich bekam der Mann Schläge gegen den Kopf. Der Bedrohte zog sein Portemonnaie aus der Hosentasche und gab den Räubern 20 Euro aus dem Geldfach.

Anschließend zwangen ihn die Räuber sein Auto zu öffnen. Einer der Täter versuchte das verschlossene Handschuhfach mit Gewalt zu öffnen. Als dies jedoch nicht gelingen wollte, flüchteten die drei Männer in Richtung Innenstadt. Durch die Schläge auf den Kopf wurde der 50-Jährige leicht verletzt. Dem völlig schockierten Opfer war nach dem Überfall dennoch ein kleiner Trost geblieben: In einem anderen Fach des Portemonnaies steckten weitere 950 Euro Bargeld, die von den Tätern unentdeckt blieben.

Laut Polizeimeldung werden die Täter folgendermaßen beschrieben: Die drei Täter hatten allesamt ein osteuropäisches Erscheinungsbild und waren komplett in schwarz gekleidet. Der mit dem Messer drohende Mann war etwa 1,80 Meter groß von von kräftiger Statur. Er trug zudem eine schwarze Mütze und schwarze Lederhandschuhe. Der zweite Täter war etwa 1,70 Meter groß, 35 bis 40 Jahre alt und hatte eine schlanke Figur. Auffällig war sein schwarzer Oberlippenbart. Der dritte Räuber war ebenfalls 35 bis 40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von massiger Statur. Er trug schwarze Handschuhe.

Quelle: op-online.de

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