Landeswettbewerb „Jugend forscht“

Klettern mit Staubsaugerhilfe

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Nadine Kuhmann vom Sophie-Hedwig-Gymnasium in Diez hinter einem Modell zu ihrem Forschungsthema "Vergleichende Gewässeruntersuchung im Fachinger Kalksteinbruch".

Darmstadt - Ein Staubsauger als Kletterhilfe, eine Roboterhand oder eine Flasche, die ans Trinken erinnert: 54 junge Tüftler - 38 Jungen und 16 Mädchen - präsentieren seit Mittwoch beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Darmstadt ihre Arbeiten.

Fast 550 hatten sich angemeldet. Am heutigen Donnerstag werden die Sieger gekürt, die beim Bundesfinale vom 30. Mai bis 2. Juni in Leverkusen mitmachen dürfen. Dort winkt den Gewinnern ein Preisgeld von 2500 Euro. Insgesamt gibt es bei dem Wettbewerb Geld- und Sachpreise im Wert von über 800.000 Euro. „Dieses Jahr hatten viele Projekte einen aktuellen Anlass“, sagte die Wettbewerbsleiterin Christiane Gräf.

Zwei Schülerinnen des Schuldorfs Bergstraße im südhessischen Seeheim-Jugenheim haben zum Beispiel eine Thermoskanne erfunden, die mit einem Piepsen ans Trinken erinnert. Drei Schüler der Gesamtschule Gießen-Ost präsentierten das Projekt „Staubsaugerklettern“. Dabei sorgt der Staubsauger für ein Vakuum zwischen der Wand und vier Platten, an denen sich ein Kletterer festhält.

dpa

Quelle: op-online.de

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